Mei hob I des d…

Mei hob I des dick, wenn Medienmenschen ihr Angstbeissen, Profilneurose und Humorlosigkeit in „kulturellen Anspruch“ umwandeln und glauben, dass man ihnen das abnimmt. Ali Khan

Kruzifix, es is…

Kruzifix, es ist immer das Gleiche: Solange es nur um „unser“ kleines Pipihandy ging, war „alles im Griff und ausgestanden“ etc. mit der NSA-Ausspähung und „vernachlässigbar“. Kaum geht es um das Drecks-Kanzlerhandy, gibt es eine „Empörungswelle“. Da wird klar, wie Politiker unsere Rechte und ihre Pflichten einstufen!!!! Diese Empörung hätte ich mir vor Monaten gewünscht, als ausnahmslos alle unsere Politikerpfeifen aus vorauseilendem Gehorsam in Verbindung mit Machtarroganz, Technikunkenntnis und Komplettverblödung eine ganze Nation zum Affen machten. Und eine solche Regierung ist für uns „verantwortlich“. Gute Nacht!!! Ali Khan

Danke Klima! En…

Danke Klima! Endlich passt das Wetter wieder zum politischen Klima in Deutschland. Der Sommer mit seiner Wärme und dem hellen Schein war doch hier komplett deplatziert. Ali Khan

Lasst Euch nicht…

Lasst Euch nicht hetzen. Wer hetzt tut das nicht ohne Grund. Sind sie mal ver-hetzt, tun Menschen Dinge, die sie ohne Hetze, also in Ruhe, nie getan hätten. Menschen die hetzen, sind meist zu faul um selbst was zu tun, freuen sich aber diebisch darüber, wenn ihre Küchentischparolen zur öffentlichen Diskussion werden. Fühlt und denkt selbst nach, das ist das einzige Hilfsmittel gegen Hetze. Lasst Euch nicht hetzen. Ali Khan

Wenn Du es nich…

Wenn Du es nicht aussprichst, tut es niemand! Es ist ein Irrtum, die eigene Eitelkeit als Zurückhaltung zu bezeichnen, nur weil es einfacher und cooler scheint, NICHTS zu sagen. Ali Khan

Das Wunder des Kennenlernens.

Das Wunder des Kennenlernens.

Soziologisch lernen wir im Leben zirka 300 bis 500 Menschen im Leben kennen.
Das klingt nach wenig, ist aber furchtbar viel, wenn ich die Frage nach der Kenntnis meiner umgebenden Menschen etwas verfeinere.
Angefangen mit mir, dem Menschen, der mich zwangsläufig ständig umgibt, schaut es schon beim groben Überblick über die nachweisbaren Eigenschaften und Alleinstellungsmerkmale, finster aus.
Nur zu gern nehme ich Fremdbeurteilungen zu Hilfe, die mich „von außen her“ sehen.
Ich selbst glaube ja unendlich vielschichtiger zu sein.
Ziemlich sicher: Weit gefehlt, da es mir an objektiven Maßstäben fehlt!
Meine Unkenntnis schützt mich sozusagen vor einer „Verkleinerung“ meiner ach so großartigen Persönlichkeit.
Ich kenne also noch nicht einmal mich und die meisten Menschen nur vom Hörensagen.
Ziehe ich bei denen wiederum die Fremdbeurteilungen ab, so wird klar, dass ich diese fast gar nicht kenne, sondern nur so tue, um ja nicht „allein“ sein zu müssen.
Lange nach dem Tod meiner geliebten Mama wird mir klar, wie sehr ich ihr die Rolle der Mutter übergestülpt und dabei vergessen habe ihre eigene Persönlichkeit wirklich kennenzulernen.
Ich weiß, dass sie gerne viel Zucker in den Tee getan hat und wie das Innere ihrer Handtasche gerochen hat, aber reicht das um sagen zu können: Ich kenne diesen Menschen?
Nein, aber ich habe mich mit dem zufrieden gegeben, was sie mir bereitwillig gezeigt hat.
Mehr zu erfahren über ihre Antriebe und Hintergründe wäre eine Arbeit gewesen, die mich sicherer hätte werden lassen im Umgang mit anderen Menschen.
Mehr fragen hätte ich sollen, weniger Gefühlsduselei ohne echtes Interesse.
Wir formen uns durch unser Denken unsere eigene kleine „sichere“ Realität, zum Nachteil eines Rundumblicks, der uns die ganze Fragilität des menschlichen Daseins vor Augen führt, ununterbrochen und gnadenlos.
Schnell wird das, was wir sehen wollen zur Realität und verstellt uns den Blick auf die Wirklichkeit.
Das geht solange, bis einem die Trostlosigkeit der eigenen Weltsicht anödet und beschämt.
Höchste Zeit, Fragen zu stellen.
Ali Khan 2013Bild

Ali Khan-Interview mit HAMCHA

Ali Khan-Interview mit HAMCHA

Ali Khan im Gespräch mit HAMCHA: „Wenn zu mir ein Fernseh- oder Radio- oder Medienjournalist kommt und sagt: Du, wir sind doch Kollegen! Dann sage ich: Du, ich hab keine Kollegen! Ich habe sie nicht! Ich kenne keine! Ich kenne nur Einzelkämpfer, großartige, die so bekämpft werden, auf eine Weise, dass ich mich frage: Mein Gott, wie überlebt denn der das!? Da brauch ich jetzt gar nicht große Namen hernehmen, aber wir sehen es ja vor unseren Augen … Das ist so eine unglaublich wichtige Zeit, in der das alles kippt. So ein Fall Snowden ist für mich ein Musterbeispiel, wie eine ganze Gesellschaft sich einreden lässt, dass der einfach nur ein Betrüger und ein Dieb ist. Und das er ihnen die Augen öffnet, … ihm dankbar sein müssten, davon redet keiner! Der setzt sein Leben, seinen Job, seine Familie, seine Freiheit …“
 
zum Interview: http://hamcha.de/ali-khan-ali-du-kriegst-nie-mehr-arbeit-im-radio/